In den keltischen Ornamenten offenbart sich zweierlei:
Das lose und beweglich-gleitende Verflochten- und Verbundensein von allem mit allem (Menschen mit Steinen, mit Pflanzen und Tieren - aber auch mit Häusern, Autos, Statussymbolen oder den Zuständen auf diesem Planeten usw.) einerseits,
sowie die Bevorzugung des Runden, Schwingenden, Wachsenden, Lebendigen der Kreise (wie Erde, Sonne, Mond...), Spiralen (als Sinnbild der zyklischen Weiterentwicklung, der Wiederkehr und Erneuerung) und Wellen gegenüber dem Kantig-Eckigen, Hierarchischen, Trennenden und Leblosen andererseits.

 

 

 

 

Unser Zentrum soll möglichst viele Aspekte des Heilwerdens und- bleibens einbeziehen. Es geht um unser persönliches Ganz (Rund)-Werden ebenso wie darum, dass wir wieder Teil der Lebensgemeinschaft der Erde werden. Es soll uns in Kreisen zusammenführen, in denen wir uns entfalten und zu Liebe, Kraft und Schönheit entwickeln können. Und es soll uns verweben und verknüpfen mit allem, was ist.

Die Wege dorthin sind einerseits vielfältig und individuell, weisen aber andererseits in allen Kulturen ähnliche Merkmale auf.

 

 

 

 

Aufbauend auf diesen alten Heil-Traditionen sehe ich meine Aufgabe hauptsächlich darin, meine Patienten darin zu unterrichten und zu fördern, ihr eigenes Leben mit all seinen Beziehungen und Verflechtungen in Kraft, Harmonie, Schönheit und Freude zu leben. Das ist langfristig der sicherste Weg zur Gesundheit.

 

Treten Krankheiten auf, versuchen wir ihre tiefere Bedeutung zu erkennen, ihre Ursache aufzulösen und dann die Selbstheilungskräfte zu unterstützen, damit die Symptome abklingen.

 

Mein Part ist also vorerst der des Wegweisers, Begleiters, Botschafters und Vermittlers, erst in zweiter Linie der des Heilers.

 

Im alten China wurde ein Arzt vor allem für diese Vorsorge-Tätigkeit bezahlt. Kranke behandelte er gratis. Er hatte also naturgemäß ein großes Interesse daran gesunde Patienten zu haben.